Blumen im Gemüsebeet

Im typischen Schrebergartenbeet steht Gemüse im Gemüsebeet und Blumen im Blumenbeet. Diese beiden Pflanzenarten zu vereinen macht aber sehr viel Sinn. Es ist nicht nur ein schöner Anblick für den Gärtner, sondern auch eine vorteilhafte Mischkultur.

Die bekanntesten Vertreter:

Tagetes, Ringelblumen und Sonnenhut – Sie bekämpfen wandernde Wurzelnematoden, Tagetes eignen sich durch ihren strengen Geruch zudem als Blattlausabwehr.

Kapuzinerkresse – Setzt man Kapuzinerkresse als Beetbegrenzung, hat man ein langes und zudem essbares Blütenmeer. Kapuzinerkresse ist anfällig für Blattläuse. Daher wird ihr nachgesagt, wenn man sie neben das Beet setzt, werden die anderen Pflanzen von den Tierchen verschont.

Kleine Sonnenblumen – Die Minivarianten der Sonnenblumen sind nicht so nährstoffintensiv. Daher eignen sie sich bestens als Schattenspender, ohne den anderen Pflanzen Nährstoffe zu rauben.

Fingerhut – Eine giftige Pflanze und daher nicht für Gärten mit Kindern geeignet. Durch alte Überlieferungen soll Fingerhut jedoch das Wachstum von Tomaten und Kartoffeln begünstigen. Unter einem Apfelbaum gepflanzt soll er für eine reiche Ernte sorgen. Ich habe es ausprobiert und warte noch auf das Ergebnis 😉

Ein Gedanke zu “Blumen im Gemüsebeet

  1. Avatar von Heike
    Heike sagt:

    Ich habe schon lange Ringelblumen und Tagetes in meinem Garten und kann deine Beobachtungen bestätigen. Außerdem sind die Ringelblumen fröhliche Farbtupfer im Blumenbett.

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